Forschung und Entwicklung

Wir vergrößern unser Wissen systematisch.

Wir punkten bei unseren Kunden mit Know-how. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns regelmäßig an Forschungsprojekten rund um die Elektronikproduktion beteiligen und so unser Wissen vergrößern. Eine Auswahl dieser Arbeit präsentieren wir Ihnen hier.

Lötstellen: Wie groß darf der Porenanteil sein?

Die Zuver­läs­sig­keit von Löt­stel­len hängt auch von ihrem Poren­an­teil ab. Im Rah­men die­ses For­schungs­pro­jek­tes wur­den Poren-Posi­tio­nen und ‑Volu­mina per Com­pu­ter­to­mo­gra­phie drei­di­men­sio­nal erfasst. Zudem erfolg­ten Zuver­läs­sig­keits­un­ter­su­chun­gen sowie Simu­la­tio­nen. Auf die­ser Basis lie­ßen sich zum Bei­spiel Design-Regeln und Zuver­läs­sig­keits­pro­gno­sen ableiten.

Part­ner: Hoch­schule Aschaf­fen­burg, Fraun­ho­fer Anwen­dungs­zen­trum Res­sour­cen­ef­fi­zi­enz, Heraeus Mate­ri­als Tech­no­logy GmbH & Co. KG, OSRAM Opto Semi­con­duc­tors, SEHO Sys­tems GmbH, WENZEL Group GmbH & Co. KG

För­de­rer: Baye­ri­sche For­schungs­stif­tung – BFS

Was für eine Wirkung haben Flussmittel-Zusammensetzungen im Reparaturprozess?

Elek­tro­che­mi­sche Migra­tion sollte beim Löten wäh­rend eines Repa­ra­tur­pro­zes­ses ver­hin­dert wer­den. In die­sem For­schungs­pro­jek­tes wurde des­halb unter­sucht, wie sich unter­schied­li­che che­mi­schen Fluss­mit­tel-Zusam­men­set­zun­gen auf den Löt­pro­zess aus­wir­ken. Dabei ging es um qua­li­fi­zierte Löt­pro­filop­ti­mie­rung, die rich­tige Mate­rial- und Pro­zess­wahl sowie die für das jewei­lige Mate­rial vor­ge­ge­be­nen Prozesstemperaturen.

Part­ner: Fraun­ho­fer-Gesell­schaft e.V. Fraun­ho­fer-Insti­tut für Sili­zi­um­tech­no­lo­gie ISIT,
Fraun­ho­fer-Gesell­schaft e.V. Fraun­ho­fer-Insti­tut für Fer­ti­gungs­tech­nik und ange­wandte Mate­ria­lien IFAM

For­schungs­ver­ei­ni­gung: GfKORR – Gesell­schaft für Kor­ro­si­ons­schutz e.V.,

Pro­jekt­trä­ger: Arbeits­ge­mein­schaft indus­tri­el­ler For­schungs­ver­ei­ni­gun­gen – AiF,

För­de­rer: Bun­des­mi­nis­te­rium für Wirt­schaft und Ener­gie – BMWi

Wie wirken sich ionische Verunreinigungen in dünnen Spalten aus? 

In die­sem Pro­jekt wer­den die Alte­rungs­ei­gen­schaf­ten von Lei­ter­plat­ten per elek­tri­schen Tests bewer­tet. Par­al­lel dazu wur­den che­mi­sche Zusam­men­set­zun­gen im Umfeld der Bau­ele­mente unter­sucht und dar­aus ein Alte­rungs­mo­dell abge­lei­tet. Ziel­set­zung war es dabei zum Bei­spiel, eine höhere Pro­dukt­si­cher­heit durch eine Test­me­thode für die früh­zei­tige Detek­tion von Migra­ti­ons­vor­gän­gen sicherzustellen.

Part­ner: Fraun­ho­fer-Gesell­schaft e.V. Fraun­ho­fer-Insti­tut für Sili­zi­um­tech­no­lo­gie ISIT,
Fraun­ho­fer-Gesell­schaft e.V. Fraun­ho­fer-Insti­tut für Fer­ti­gungs­tech­nik und ange­wandte Mate­ria­lien IFAM

For­schungs­ver­ei­ni­gung: DVS – Deut­scher Ver­band für Schwei­ßen und ver­wandte Ver­fah­ren e. V., 
GfKORR Gesell­schaft für Kor­ro­si­ons­schutz e.V.

Pro­jekt­trä­ger: Arbeits­ge­mein­schaft indus­tri­el­ler For­schungs­ver­ei­ni­gun­gen – AiF

För­de­rer: Bun­des­mi­nis­te­rium für Wirt­schaft und Ener­gie – BMWi

Wie kann Kontakt-Thermografie „In-Line“ zum Einsatz kommen?

In Hoch­leis­tungs­elek­tro­nik kommt zuneh­mend die Sil­ber­sin­ter-Tech­no­lo­gie zum Ein­satz. Aller­dings lässt sich die Güte die­ser Füge­tech­no­lo­gie mit gän­gi­gen Ver­fah­ren nur schwer bestim­men. In die­sem ZIM-Pro­jekt wird des­halb eine In-Line-fähige Prüf­ap­pa­ra­tur für Sil­ber­sin­ter-Ver­bin­dun­gen ent­wi­ckelt und in der Pro­duk­tion erprobt. Sie basiert auf der soge­nann­ten Kon­takt-Ther­mo­gra­fie. Mehr dazu hier.

Part­ner: TU Dres­den, Buda­tec GmbH

För­de­rer: Bun­des­mi­nis­te­rium für Wirt­schaft und Ener­gie – BMWi

Abbil­dung: www.stuffin.space

Lässt sich Weltraumschrott von der Erde aus aufspüren?

Das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Hoch­fre­quenz­phy­sik und Radar­tech­nik (FHR) hat ein spe­zi­el­les Radar­sys­tem ent­wi­ckelt, das von Koblenz aus durch das deut­sche Welt­raum­la­ge­zen­trum betrie­ben wird und Welt­raum­schrott detek­tiert. Kraus Hard­ware ist seit län­ge­rer Zeit an der Pro­duk­tion der Emp­fangs­mo­dule betei­ligt. Mehr dazu hier.

Part­ner: Fraun­ho­fer-Insti­tut für Hoch­fre­quenz­phy­sik und Radar­tech­nik (FHR)