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Selektivlöten

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Löten ist out, es lebe das Löten.
Löten - neuester Stand. VIDEO

Das Löten von Elektronik ist so alt wie die Idee der Schaltungsentwicklung selbst.
War der Träger von Schaltungen und Lötverbindungen 1950 und früher schlicht der freie Raum, so begann in den 60er Jahren im Wesentlichen die Zeit der Leiterplatte.
Das Löten größtenteils einseitig kupferbeschichteter Platten geschah mittels Handlötapparaten bzw. Tauchlötbädern, durch die eine Leiterplatte „gezogen“ wurde. Mit Lötautomaten, Schwalllötanlagen und Hohlwellenlötmaschinen wurde das Verfahren - der Zeit angepasst - etwas professioneller.
Mit Beginn der SMD-Technik waren die Mischbestückung und die Reflow-Technik geboren. Teilweise wurde das Ganze per „Überkopf“-Löttechnik bzw. in der Kombination Reflow- und Handlöten bewerkstelligt. Neue Anforderungen wie z.B. bleifreies Löten, Mehrlagen-Schaltungen, Starr-Flex-Träger, extreme Packungsdichte, Traceability sind nur wenige Stichpunkte, die die „alten“ Lötverfahren immer weniger nutzbar machen. Trotz SMD und THR-Technologie sind nicht alle Bauteile reflow-lötbar.

Im Segment bedrahtete Bauteile, fast immer in Form von Mischbestückung mit SMD, kündigt sich jedoch eine Zeitenwende an. Neben der Dampfphasenlöttechnik kommt zusätzlich das Selektivlöten zum Einsatz.
Ein reproduzierbares Selektivlöten ersetzt den Lötkolben. Daraus folgt eine geringere thermische Belastung (Handlöten bis 375 ℃ - Selektivlöten 275 ℃). Die mechanische Beanspruchung durch Lötkolben entfällt komplett. Die Maschinenabläufe sind programmierbar. Die Verfahrwege von Fluxer und Lötdüse werden an dem CAM-Arbeitsplatz festgelegt. Nutzenbearbeitung ist einfach zu realisieren. Die freie Programmierung garantiert ein optimales Lötergebnis an jedem Punkt der Baugruppe. Ein nachträgliches Reinigen der Leiterplatte ist nahezu unnötig.

Die Erfahrung bei Kraus Hardware fördert bereits jetzt eine Menge an Fachwissen zutage. Durch die intensive Vorbereitung auf diese Technologie ergeben sich einige wesentliche Punkte. So ist festzustellen, dass es nahezu unabdingbar ist, eine Oberheizung als Möglichkeit für einen optimalen Wärmeeintrag an der Baugruppe zu haben. Nur so kann ein schonendes und zugleich qualitativ hochwertiges Lötergebnis erzielt werden. Zur Optimierung des Lötergebnisses wird bei Kraus eine Röntgenanlage eingesetzt. Hier kann sehr schnell und zerstörungsfrei der Lötdurchstieg kontrolliert werden.
Das von ERSA eingesetzte Equipment besticht darüber hinaus durch seine konzeptionellen Lösungen. Eine von A bis Z durchdachte Sache. Beispielsweise ist die dynamische Pumpe für das Lötzinn ein kaufentscheidender Faktor, stellt es doch für den Wartungsfall einen riesigen Vorteil gegenüber dem Impellerprinzip oder anderen mechanischen Pumpen dar. Die Pumpendruckreglung ist eine geniale elektronische Steuerung. Durch die Möglichkeit der Nutzung von zwei Löttigeln gibt es bei Kraus fast keine Abstriche am Einsatz des Verfahrens. Der Durchsatz ist enorm und in allen Punkten konventionellem Löten überlegen. Die reproduzierbare Qualität und das Traceability waren nicht zuletzt die Kernpunkte der Kaufentscheidung. Ein attraktiver Preis war ein weiterer Vorteil.

Wollen auch Sie am modernen Löten beteiligt sein? Kein Problem - kommen Sie mit Ihren Aufträgen zu Kraus Hardware GmbH. Gerne stehen wir Ihnen auch mit unserer beratenden Fachkompetenz zur Verfügung. Wir laden Sie gerne ein.

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Löten lernt laufen Impressionen zum Selektivlöten ***sehr sehenswert!
(sr)

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