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Qualität von elektronischen Baugruppen

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Kraus Hardware engagiert sich für eine standardisiert designte Fertigung unter dem Industriestandard IPC-A-610

Die Qualität von elektronischen Baugruppen ist in hohem Maße abhängig von standardisierten Prozessen. Das beginnt bereits in der Warenannahme, der Handhabung elektronischer Bauteile und endet beim Versand der fertigen Baugruppen.
Ein Elektronikunternehmen, das sich in der Fertigung und den peripheren Bereichen an etablierte Normen und Richtlinien hält, ist in puncto kontinuierlicher Qualität auf der sicheren Seite.

Die US-amerikanische Handels- und Standardisierungsorganisation IPC (Institute for Printed Circuits) ist weltweit aktiv und hat sich auf Normen und Richtlinien in der Elektronikfertigung spezialisiert. Industriestandards und Qualitätsbewertungen unterschiedlicher Art – etwa von Leiterplatten, Chipgehäusen oder Lötprozessen – sind das Hauptbetätigungsfeld der IPC.

So beschreibt etwa die Norm IPC-A-610 die Abnahmekriterien für elektronische Baugruppen und zählt zu den wichtigsten Industriestandards weltweit im Bereich der Elektronikfertigung.

Eigens für diesen Standard hat IPC ein Trainingsprogramm für Mitarbeiter aus Konstruktion, Fertigung, Inspektion und Test kreiert, um in den Unternehmen ein Bewusstsein für Verantwortung durch standardisierte Anwendungen und dauerhafte Qualitätssicherung zu schaffen und geeignete Mitarbeiter zu sogenannten Certified IPC Trainern (CIT) auszubilden. Diese können in den Unternehmen die Anwendung der IPC-Kriterien überwachen und selbst Mitarbeiter zu Certified IPC Specialists (CIS) ausbilden.

Qualität setzt sich durch

Kraus Hardware nutzt diese Chance auf eine dauerhafte Sicherung der Fertigungsqualität im Unternehmen intensiv und hat eigens einen CIT ausbilden lassen, der im Unternehmen auf Einhaltung der IPC-Richtlinien achtet. Darüber hinaus ist der CIT in der Lage, in anderen Unternehmen Mitarbeiter auf der Grundlage der IPC-A-610-Norm auszubilden – was auch tatsächlich geschieht: Kraus Hardware führt sehr erfolgreich Trainings für namhafte Kunden durch.

„Ich bin sehr glücklich, dass uns mit dem Industriestandard IPC-A-610 ein Werkzeug an die Hand gegeben ist, das es uns ermöglicht, unsere Fertigung qualitativ und effizient zu stabilisieren – und wir die Erfahrung an andere weitergeben können. Da lohnt sich jeder Euro an Investition“, sagt Andreas Kraus, Geschäftsführer von Kraus Hardware.

Das Training ist in Module aufgeteilt, und jedes Modul schließt mit einem schriftlichen Test ab. Das mit den bestandenen Tests erlangte international hoch anerkannte Zertifikat ist ein Ausweis profunder Professionalität und bescheinigt den Teilnehmern fachliche Kompetenz in der Anwendung der Norm. Das Zertifikat ist nach spätestens 2 Jahren durch eine IPC-A-610 Rezertifizierung zu erneuern.

Nicht zuletzt führt die Standardisierung infolge fundierten Fachwissens zu einer kosteneffizienten Flexibilisierung der Mitarbeiter sowie zu einer Freisetzung bisher für Fehlersuche und -behebung gebundener Kapazitäten und damit zu einer zügigen und stressfreien Produktion.

Kontrolle ist gut. Vertrauen ist besser.

Kontrolliert werden die Prozesse, nicht die Mitarbeiter. So ist es möglich, dass der groß angelegte Wissensfundus laufend aktualisierter Industriestandards Vertrauen zwischen der Firmenleitung und den ausführenden Mitarbeitern schafft – genauso wie zwischen Lieferanten und Kunden.
Und die Kunden bedanken sich mit einer hohen Zufriedenheit und einer über viele Jahre andauernden Treue.

Dass das Betriebsklima dabei nicht auf der Strecke bleibt, ist ein nicht zu vernachlässigender additional benefit der IPC-A-610-Norm.

Haben Sie Fragen zum Industriestandard IPC-A-610, oder sind Sie interessiert an einer Schulung Ihrer Mitarbeiter durch den CIT von Kraus Hardware im eigenen Haus?

Rufen Sie uns an.
Andreas Kraus beantwortet gerne Ihre Fragen.

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