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Multi Area Void Calculation - MAVC

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Multi Area Void Calculation - MAVC

Röntgen ist eine Sache …
Sehen eine andere.
Berechnen ist die entscheidende Sache.

Dass Röntgen nicht gleich Röntgen ist, hatten wir schon gesagt. Auch ein gehörig’ Maß an Software zur eigentlichen Bilderzeugung ist von Nöten. Man gewöhnt sich nur allzu leicht an „Normales“, wie die Anrisse der letzten Blogs zeigten.
Kaum beginnen wir zu verstehen, was HDR oder CT eigentlich ist, sehen wir es als die normalste Sache der Welt an.
Doch Technologieanwendung bei Kraus-Hardware GmbH wär nicht Technologieanwendung, wenn nicht immer noch was ginge.

Also was geht hier ab?
Die Multi Area Void Calculation! Ok alles klar, alles ganz easy, oder?
Naja nicht so ganz.
Die Probleme von Voids sind doch relativ bekannt und wir hatten bestimmt schon das eine oder andere Mal darüber berichtet.
Voids, also die bösen, bösen, kleinen Gaseinschlüsse in Lötstellen, die man gerne auf null reduzieren möchte, sind einfach nicht wegzuzaubern.
Und wie immer, wenn es mit dem Zaubern nicht so gut funktioniert, wird es toleriert.
Aber tolerieren kommt von Toleranz und zahllose QM-Menschen reiben sich die Hände.
Die Toleranzgrenze muss festgelegt und beschrieben werden.
Doch wie etwas beschreiben, was man eigentlich nicht sieht?
Totschweigen? Auch keine so gute Lösung.
Dabei ist es relativ einfach, das Maß der Dinge zu finden.
Denn weiß man erst einmal, wo die Toleranz liegt, gibt es immer Kräfte, die auf deren Einhaltung achten.
Um das zu messen, muss man also nur noch die Poren einer Flächenberechnung im Verhältnis zur Lötstellengröße unterziehen.
Das passiert dann so ungefähr an 3-5000 Landeflächen je Leiterplatte, die einige hundertmal oder mehr gebaut wurde und wenn die Toleranz eingehalten wurde, ist alles ok.

Man kann die Multi Area Void Calculation - MAVC natürlich auch röntgentechnisch vornehmen.
Der entscheidende Unterschied zur herkömmlichen Porenauswertung ist die in definierten Bildbereichen getrennte Auswertung von „Max single void %“ und „Max total void %“.
Das ist sicher genauer, effizienter und vom Feinsten.
Sehen Sie selbst.
Und wenn Sie das auch so prüfen wollen, dann kommen Sie nach Großostheim.
Wir machen das für Sie.
Außer dem „Zauberlehrling“ fällt mir jetzt gerade kein literarischer Vergleich ein. (sr)

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