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Hochdynamische Radioskopie - revolutionär in EMS

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HDR-Inspect – hochdynamische Radioskopie

Als revolutionär lässt sich die hochdynamische Radioskopie (HDR) bezeichnen. Sowohl kleinste Details als auch massige Formen und Teile ein und desselben Prüflings, z.B. eine bestückte Leiterplatte, werden so ohne ständige Manipulation des Röntgensystems bildhaft dargestellt.

Die Vorteile sind vielfältig:

  • Einfachere und bessere Deutung der Bilder
  • Steigerung der Prüfsicherheit bei gleichzeitig rationalisiertem Verfahren
  • Verbesserte Bearbeitung bei mischbestückten PCBs
  • Gleichzeitiges Prüfen unterschiedlichster Inhalte eines Probanden

Prüfung in Bewegung ist durch die „Hochdynamische Radioskopie“ (hohe Tiefenauflösung und hohe dynamische Bildwiederholrate) möglich. Voraussetzung ist der rauscharme Detektor bei hoher Dynamik im intelligenten Zusammenspiel mit optimal kalibrierter Software der Filteralgorithmen. Ein Verfahren, das in manueller Art und Weise immer nur ungenügenden Erfolg zeigte. Hohe Dosis bewirkt strukturelles Rauschen. Durch unterschiedliche Graustufen bei gleicher Dosis lässt sich dies durch eine mehrstufige Kalibrierung und die Korrektur von nichtlinearen Detektor-Pixeln verhindern. Die Pixel-Korrektur als auch die Algorithmen stellen hohe Anforderungen. Mit 30 Bildern pro Sekunde kann das Bild ruckelfrei dargestellt werden. So lässt sich in kleinen Schritten die Filterwirkung optimal auf den Prüfling einstellen.

Dieses Vorgehen ermöglicht es, den Kontrast in einem Röntgenbild in Abhängigkeit vom Bildinhalt zu erhöhen. Der Kontrast wird also nicht gleichmäßig über das gesamte Bild hinweg erhöht, sondern in Abhängigkeit von den im jeweiligen Bild vorhandenen hellen und dunklen Regionen. Die Darstellung der Grauwerte im Histogramm wird dabei für das menschliche Auge optimiert.

Am Beispiel zu erkennen die massive Verbesserung der bildhaften Auswirkungen.

Kraus-Hardware GmbH setzt Röntgenkontrolle zu 50% zur Eigenprüfung der selbstproduzierten Baugruppen ein. 50% entfallen im X-Ray-Bereich auf Dienstleistungen für Kunden, die selbst produziert haben.
Ein erheblicher Anteil entfällt ursächlich auf die Nutzung der Rework-Prozesse bei Kraus, die sowohl für Kunden angeboten werden, als auch zum geringen Teil für Eigenprodukte und für die Prozesssicherheit. Im Dienstleistungsbereich ist die Verbindung zwischen X-Ray-Röntgenanalyse und Rework nahezu 100%. Dies dient gleichermaßen der Fehlererkennung und QL-Tests. Dienstleistungskunden schätzen bei der Nutzung dieser für sie externen Leistungen vor allem die schnelle zeitliche Abfolge sowie das Knowhow von Kraus.

Bei der Nutzung der Dienstleistung spielen natürlich auch das nicht unerhebliche Investment und die daraus resultierenden Pflege - und Update-Kosten eine Rolle. Hier ist bei geringen Anwendungen die Kosten- Nutzen-Frage erkennbar.

Da die Logistik oft eine langwierige Kalkulation verhindert, arbeitet man bei Kraus-HW mit festen Stundensätzen. Häufig sind die tatsächlichen Aufwendungen bei der Suche von Fehlern nicht exakt abschätzbar. Besucher können gerne bei der Bearbeitung zugegen sein.

Fazit:
Aus dem Gesagten lässt sich schnell ein Fazit ziehen: Eine technologische Weiterentwicklung s.o. sowie ein erhebliches Knowhow führen zum besten Win-Win-Verhältnis ever. Rationalisierung durch Weiterentwicklung. (sr)

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