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Big Data - Small Factory

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Traceability zur Effizienz


Big Data, meist weltweit in aller Munde, findet seinen überwiegenden Raum im Bereich der globalen Analyse von z. B. Klimaphänomenen, Clouding, Medizin, Kommunikation usw. … In der Industrie (4.0) steht Big Data in vorderster Reihe. Neueste Automatisierungen, Rationalisierungen betreten Ebenen, die bisher in dieser Intensität noch nicht genutzt werden (konnten). Mit der Veränderung der IT, der enormen Leistungssteigerung der letzten Jahre, ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten der Nutzung von Daten. Daten, deren Abbildung in dieser Menge und schier endlosen Größe bislang unvorstellbar war.

Darf es ein wenig kleiner sein?

Natürlich ist es interessant, den Flügelschlag eines Schmetterlings in Südamerika auszuwerten und damit den Hurrikan in Neuseeland mit Bestimmtheit vorauszusagen. Und genauso gern möchte man wissen, warum der Lötprozess zur Herstellung von Elektronikgeräten, prozessrelevante Veränderungen zeigt.

Die Behebung und Untersuchung dieser Auffälligkeiten wurde bis vor Kurzem in einem manuellen Turn-a-Round getestet. Häufig mit einem Erfolg, der in der Routine und Erfahrung begründet lag. Doch was, wenn die vielfältigen Einflüsse nicht mehr zu sehen oder zu erahnen sind? Situationen ändern sich, ohne dass dies vorhersehbar wäre. Eine Untersuchung der Vorgänge stellt sich dann als unmöglich heraus. Die sogenannten Beweise haben ein neues Stadium angenommen.

Welche Daten in einem solchen Fall Relevanz haben, ist zunächst auch von einer Nebelwand umgeben. Erst nach und nach kristallisieren sich Marker für entsprechende Annahmen heraus. Das Sammeln von Daten allein ist zwar der erste Schritt, aber nicht ausschließlich zielführend.

Schaut man im Vergleich zu El Niño den Mikrokosmos der Kraus-Hardware an, ist natürlich klar, dass bei Ersterem eine wesentlich größere Datenmenge zu verarbeiten ist. Die prinzipielle Sachlage ist aber die Gleiche: Man versucht, aus Daten eine Erklärung zu finden.

Qualitätsmanagement heute neu

Wird heute eine Reklamation nach dem 8D-Modell beobachtet und behandelt, werden zahllose Formulare, Protokolle und zuletzt die Aussagen der Handelnden zugrunde gelegt. Einen ganz wesentlichen Anteil nimmt die Verwaltung des eigentlichen QM-Prozesses ein. D.h. es werden Rituale gepflegt und Unterschriften geleistet. Die Verwendung von Messergebnissen, zumal aus der Vergangenheit, finden eine geringere Wertschätzung oder fehlen schlicht.

Das „Big Data“ Modell bei Kraus oder sagen wir besser „Traceability zur Effizienz“ lässt Rückschlüsse auch auf abgelaufene Systemparameter zu. So können unter Zuhilfenahme von Ort, Stück, Messdaten und weiterer Protokolldaten, Situationen plastisch dargestellt werden, die Erklärungen bieten.

Die Erhebung und die permanente Analyse der Daten trägt zu einem erheblichen Teil den Anforderungen aus der Medizintechnik, der Luft- und Raumfahrt Rechnung.
So besetzen wir ein weiteres Feld, unseren Anspruch zu erfüllen.

Anmerkung:
Wir werden Sie in der Folge weiter über unser "Traceability" informieren.

(sr)
Bild: fotolila.de

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